UML (Unified Modeling Language): Assoziationsklassen

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Assoziationsklassen

Häufig muss eine Assoziation mit Attributen ausgestattet werden, z. B. mit dem Datum, wann eine Verbindung zwischen zwei Objekten eingegangen wurde. Dieser Sachverhalt kann mit einer Assoziationsklasse modelliert werden, die es erlaubt, eine Assoziation nicht nur mit Attributen, sondern auch mit Operationen und anderen Elementen zu versehen. Wichtig ist, dass jede Assoziationsklasse genau eine Assoziation repräsentiert, die lediglich um einige Merkmale erweitert wurde. Im Klassendiagramm wird eine Assoziationsklasse durch eine gestrichelte Linie mit der entsprechenden Assoziationslinie verbunden.

Beispiel
Es soll modelliert werden, dass Personen bei Firmen angestellt sein können, wobei insbesondere der Zeitraum bestehender Anstellungsverhältnisse interessiert. Hierbei wird jedes bestehende Anstellungsverhältnis als eine eigenständige Instanz der regulären Klasse Beschäftigung ausgedrückt. Als Folge zerfällt die eigentliche Anstellungsassoziation zwischen Person und Firma in zwei Assoziationen zwischen Person und Beschäftigung sowie Beschäftigung und Firma mit entsprechenden Multiplizitäten.


Abbildung: Eine Assoziationsklasse zwischen Person und Firma

Quelle
Fowler, M. UML Distilled Addison-Wesley, Reading, Mass., 1997