Was hat der Statist mit dem Statistiker zu tun?

Liebe Hiver,
heutzutage ist ja viel zu lesen von Statistik und an statistisch aufbereiteten Daten. Ob Wahlergebnisse oder Pandemiemodellberechnungen, immer öfter wird die Rolle eines Statistikers benötigt!
Oder ist statt einem Statistiker nicht viel eher ein Statist gefragt?

Ein Statist (Komparse, früher auch "Figurant") ist laut Wikipedia jemand, der im Hintergrund des Geschehens steht und nicht eigenmächtig in die Handlung eingreift.

Denn tun derzeit nicht genau das professionelle Statistiker - im Hintergrund stehen, während die Politiker selbst oder eher vorgeschobene, regimetreue Wissenschaftlerdarsteller wie Dr.Osten oder selbsternannte "Experten" wie Lauterbach (SPD) R-Werte und Inzidenzwerte verkünden und damit deren Agenda legitimieren? Der R-Wert ist ja statistisch eher fragwürdig. Ein gutes Beispiel sind auch die unseligen Lockdowns, die vermutlich gar nichts bringen ausser Existenzvernichtung, Kulturverlust, Verfettung (inkl. der damit einhergehenden Gesundheitsrisken), verschleppte Krankheitsdiagnosen, Depressionen und viele andere negative Folgen. Eine kürzlich publizierte Studie von Stanford-Professor Ioannidis kommt genau zu diesem vernichtenden Ergebnis über die Effektivität der Lockdowns in den verschiedenen Ländern! Sie hat übrigens einen vollen "peer review" durchlaufen, anders als Drostens PCR-"Studie".

Wo sind die echten Statistiker, die die vorhandenen Zahlen unverfälscht aufbereiten und den Menschen präsentieren? In den Medien findet man kaum welche.

Liegt es vielleicht daran?
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Liegt es am (nerdigen) Charakter von echten Statistikern, dass die erstens nicht gern in die Öffentlichkeit gehen und zweitens eher vorsichtig bei Schlussfolgerungen und Verallgemeinerungen sind, weil sie genau wissen, dass nichts absolut ist und alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit?

Politiker dagegen müssen, um nicht schwach zu wirken, bestimmt auftreten. Bloss keine Unsicherheit ausstrahlen, wird ihnen von ihren Spin-Beratern eingeredet. Zweifel ist schlecht fürs Image! Doch Wissenschaft ist im Kern Zweifel. Teilweise arbeitet man mit Theorien, die erst Jahrzehnte später felsenfest überprüft sind. Und genau daher lebt die Wissenschaft vom offenen Diskurs verschiedener Meinungen und dem ständigen Infragestellen gängiger Paradigma.

Daher macht sich die Politik (und die Presse als ihr Erfüllungsgehilfe) so unglaubwürdig und verliert den Kontakt zur Bevölkerung, weil sie einen ergebnisoffenen Diskurs unter Wissenschaftlern bei Covid-19 (genauso wie beim Klimawandel) von vornherein gar nicht zulässt!

Doch dieser müsste längst geführt werden, zumindest unter den Wissenschaftlern selbst. Der Teufel liegt im Detail! Jeder kennt ja den Spruch "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast". Ergebnisse werden oft auch in den offiziellsten Publikationen bewußt fehlinterpretiert (wie z.B. sogar in der high-visibility Phase 3 Publikation des Pfizer/Biontech-Vakzins, wie ich hier dargelegt hatte) - und keinen interessierts! Eben weil man schon extrem in die Tiefe gehen und eine Ahnung von der Materie haben muss, ist ein Laie hoffnunglos überfordert und vertraut der Interpretation seiner Echokammer, was in den meisten Fällen die "veröffentlichte", simplifizierte, auf Regierungslinie gebürstete Meinung ist. Solange das Regime die Medien hinter sich weiß, kommt es auf die Wahrheit leider nicht an. Dazu kommt: wer sich meinungsmäßig quer stellt, riskiert seinen Job. Auch das traurige Wahrheit inmitten einer angeblichen Demokratie.

Daher werden Statistiker auch weiterhin zu Statisten degradiert sein.

Zumindest haben viele Statistiker Humor, das ist immerhin etwas in dieser Zeit.
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So isses. Mit einer Arschbacke auf einer heißen Herdplatte und einer auf einem Eisklotz bist Du statistisch gesehen kuschelig temperiert.

Lese Deine Beiträge immer wieder gerne!

Liebe Grüße Michael

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!jeenger

Danke!

Bruder im Geiste. Danke dir für deine Mühen.

Ich denke wir sollten Abstand von Modellen nehmen und wieder mehr Methodik anwenden.

@tipu curate

Du sprichst mir wieder mal aus dem Herz. War grad dabei über Masken zu schreiben. Wenn Du über "Experten" redest, da sind wir auf gleicher Ebene: auch ich sage, etwas bissig weil die mir schön langsam auf den Sack gehen: "Experten"?.
Jedenfalls habe ich das reblogged und auch sonst noch weiterverbreitet.
Schau mal bei mir rein was ich über diese neue Maskenverordnung sage.

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