RE: Wie viele Geschlechter gibt es eigentlich?

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Ich denke auch nicht, dass wir grundsätzlich anderer Meinung sind.

Es liegt in der Natur des Menschen und ist auch unabdingbar für seine intellektuellen Leistungen, mit Begriffszuordnungen zu arbeiten. Wie sonst sollten wir uns über etwas austauschen?
Schwierig wird es dadurch, dass sich unsere Begrifflichkeiten nach unseren grundlegenden Erfahrungen gebildet haben, die keineswegs der existenziellen „Wahrheit" entsprechen.
Das führt uns zu Problemen, sogar bei auf den ersten Blick eindeutigen Zuordnungen wie Lebewesen/Nicht-Lebewesen (Stichwort Virus) oder lebendig/tot (z. B. Todesdefinition beim Menschen – Thema „Organspende") und eben auch bei der Mann/Frau-Thematik.
Leider finden derartige Gedankengänge in der öffentlichen Debatte kaum Raum, nichtzuletzt darum hat die Debatte nicht nur, wie du sagtest,„schon politische Ausmaße" angenommen – wir müssen leider schon von lebensbedrohlichen Konflikten sprechen (z.B. Ermordung Charlie Kirks, USA).
Ich habe oft den Eindruck, dass es nicht um eine sachliche Auseinandersetzung geht, sondern um reines Lagerdenken: Du bist „der Rechte" oder „der Woke" etc., also hast du grundsätzlich Unrecht. In der Debatte, die es nicht wert ist, so genannt zu werden, geht es dann bloß darum, den anderen zu diffamieren, mundtot zu machen („Shitstorm") etc. In dieser Atmosphäre ist es kein Wunder, dass aus Worten irgendwann Taten werden.
Traurig!



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Du bist „der Rechte" oder „der Woke"

Genau das ist das Problem, das es oft sehr schwierig macht, sachlich über bestimmte Themen zu diskutieren.

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