Die bizarren Hobbies der Tech-Milliardäre
Liebe Leser,
Mark Zuckerberg hat definitiv zu viel Geld. In einer Fernsehshow (siehe Link unten) gab er freimütig zu, einem eher ungewöhnlichen Hobby zu frönen: Er beschäftigt sich intensiv mit der Genetik von Rindern und der Optimierung ihrer Ernährung, um besonders hochwertiges Fleisch zu erzeugen - für den eigenen Bedarf (verkaufen will er es nicht).
Zuckerberg (wohl eher seine Lakaien) haben damit begonnen, Macadamia-Bäume anzupflanzen, weil diese exklusivsten aller Nüsse extrem nährstoffreich sind. Die Kühe fressen sie in großen Mengen, nehmen schneller an Gewicht zu, werden deutlich fetter und entwickeln dadurch ein besonders schmackhaftes Fleisch. Da Macadamia-Nüsse viel Öl enthalten, müssen sie geröstet werden. Derzeit entwickelt sein Team daher den gesamten Prozess des Röstens, um die Nüsse in großen Mengen für die Tiere aufbereiten zu können. Ein weiterer Aspekt ist die Steigerung des Futterkonsums - wie kann er die MenschenKühe dazu zu bringen, mehr zu konsumieren. Zuckerberg hat offenbar beobachtet, dass Alkohol den Appetit der Rinder hervorragend anregt, daher füttert er sie mit Bier! Statt ein festes Mischverhältnis vorzugeben, lässt er die Tiere selbst wählen: Sie erhalten entweder so viel kaltes Bier, wie sie möchten, oder Wasser bei Zimmertemperatur. Entsprechend wird auf seiner Farm aktuell in größeren Mengen Bier gebraut, um den Kühen diesen besonderen „Luxus“ anzubieten.
Ob ihm niemand gesagt hat, dass Kühe einfach Gras fressen? Bier und Nüsse? Ich finde das ziemlich krank!
Und unsäglich arrogant und abgehoben. Er sagt, es sei "low stakes" für ihn (was bedeutet, dass es um nicht viel geht), mehrere Produktionsprozesse zu entwickeln (Rösten von Nüssen, Bierbrauchen, Rinderzucht), nur damit sein Steak besser schmeckt, während viele Bauern an Rande des Existenzminimums darben und von Subventionen leben müssen.
Die Social Media haben darauf bereits reagiert:


Bizarrerweise ist ein anderer Milliardär - Bill Gates - von der Mission besessen, dass die Menschen (wohl eher die Plebs, also alle Nicht-Milliardäre) kein Fleisch essen sollen, weil pfui böse fürs Klima. Er hatte auch Millionen in Startups wie Beyond Meat und Upside Foods investiert (aber unterschätzt, dass die Menschen - zurecht - kein Ersatzfleisch wollen).
Bösen Gerüchten zufolge ist Gates (mit seiner Erfahrung des genetischen Änderns von Stechmücken) daher dabei, Zecken zu züchten (und großflächig zu verbreiten!), die das Gen für GGTA1 (Glycoprotein alpha-1,3-galactosyltransferase 1) enthalten und das Enzym in ihren Speicheldrüsen produzieren. Wenn ein Mensch von solchen Zecken gebissen wird, bekommt er von den Zecken die α1,3-Galactosyltransferase mit dem Speichel injuziert und produziert lokal α-Gal. Dadurch entwickelt er Antikörper gegen α-Gal und in Folge eine Fleischallergie! Die perfekte Lösung für Menschen, die nur ungern auf ihr Steak verzichten. Zwangsimpfung war gestern! Bioethik ist heute!


Quellen:
https://x.com/Jackkk/status/2070684164308005324?s=20
https://x.com/NicHulscher/status/2056836043270508886?s=20
Interessant und lustig - spannend. Sie haben halt eines gemeinsam. Sie hatten eine Vision, Zuckerberg viel mehr eine Vision geklaut und durchgezogen. Die Hobbys sind wirklich schräg ...
Der stetig wachsende Clan der Zuckergates beweist jedenfalls eindrucksvoll, dass unappetitlicher (also nicht mehr verdaubarer) Reichtum zu einer besonders schweren Form der Hirnschädigung führen kann. Wieso aber auch nicht? – Man hat ja sonst schon alles im Repertoire.
In der Tat :)
Schön, wieder von Dir zu lesen (um nicht zu sagen hören, wie es in der Redewendung heisst, die freilich aus anderen Zeiten stammt).
Faust wird mir die Abwandlung hoffentlich verzeihen: Gesagtes, Geplappertes oder mehr oder minder Durchdachtes auszusprechen, landet flugs in der Vergänglichkeit von Schall und Rauch. Ein entscheidender Aspekt (auf meine Person bezogen) ist, es doch besser beim Schreiben zu belassen. Da die vergangenen Monate nicht von digitalen Sheets, sondern von schnödem Papier zwischen zwei bedruckten Schutzhüllen geprägt waren, rückten die spontanen Ergüsse auf der Plattform zwangsläufig ins Hintertreffen. Doch die Hoffnung auf Veränderung scheint fruchtbare Triebe zu erzeugen, da der Abschluss eines Kapitels Anlass genug scheint, die Scheuklappen zur Fokussierung in der Schublade verschwinden zu lassen.
Diese schönen Formulierungen fehlen hier!